Helmut Böttiger

Wir sagen uns Dunkles

Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan

Gebundenes Buch


Artikelnummer: 9783421046314
Deutsche Verlags-Anstalt
Erscheinungstermin: 28.08.2017
Kategorien: Bücher / Sachbuch / Biographien
Bücher / Sachbuch / Kunst
Die Geschichte einer unmöglichen Liebe

Es ist eine Liebesgeschichte, um die sich viele Legenden ranken: Ingeborg Bachmann und Paul Celan lernten sich als junge, noch unbekannte Lyriker im Frühling 1948 kennen, und ihre Beziehung, die immer wieder von Phasen des Rückzugs gezeichnet war, dauerte bis Anfang der Sechzigerjahre, als beide schon längst zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Nachkriegszeit zählten. Kaum jemand wusste von der Nähe der beiden, und sie hielten es auch in der Tat nie lange miteinander aus – zu unvereinbar der biografische Hintergrund, zu groß die gegenseitig zugefügten Verletzungen, zu sehr hatten sie ihr Leben der Dichtung verschrieben.

Der vielfach ausgezeichnete Kritiker Helmut Böttiger legt die bislang erste umfassende Darstellung der Beziehung Bachmanns und Celans vor. Eine faszinierende psychologische Studie zweier herausragender Dichter, die gemeinsam um Worte rangen, einander brauchten und doch nicht miteinander leben konnten. https://www.randomhouse.de/book/edition.rhd?isbn=9783421046314

„… die Liebesgeschichte dieser beiden Dichter gehört zu den dramatischsten und folgenreichsten Begebenheiten der deutschen Literatur nach 1945“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Die Liebesgeschichte zwischen diesem Königskinderpaar der deutschen Nachkriegslyrik, die erst lange nach beider Tod bekannt wurde, zeichnet Böttiger präzise nach."
DIE ZEIT, Eva Menasse
"Helmut Böttiger hat nun eine erfreulich sachliche, textnahe Untersuchung der Beziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan vorgelegt. … Alles an diesen Zeilen, das zeigt Böttiger im Detail, ist sprechend, weist über die Biografien hinaus und zugleich tief auf sie zurück."
Süddeutsche Zeitung, Christoph Bartmann
"Das Buch ist sehr sehr gut. ... Böttiger liest das Werk der beiden wie einen Dialog, wie einen Brief, als würden sie eine Geheimsprache benutzen und darum ist das Buch auch in der sorgfältigen und behutsamen Lesart von Helmut Böttiger extrem gelungen."
SWR2, Lesenswert, Frank Hertweck
"Böttiger liefert die bisher profundeste Deutung der lange unbekannten Beziehung Celan-Bachmann. Es ist die Frucht genauer Lektüre der oft wechselseitig aufeinander bezogenen lyrischen Motive..."
Der Tagesspiegel, Peter von Becker
"Böttiger erzählt die Lebens- und schließlich auch die Krankengeschichten der beiden mit großem Respekt vor dem Werk, das er hier so ausstellt, dass man gleich weiterlesen möchte."
Berliner Zeitung, Cornelia Geissler
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