Przemek Zybowski

Das pinke Hochzeitsbuch

Roman

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Artikelnummer: 9783641282882
Luchterhand Literaturverlag
Erscheinungstermin: 14.09.2022
Kategorien: E-Books / Literatur & Unterhaltung / Romane & Erzählungen
Am Totenbett seiner Großmutter wird der Erzähler von seiner verloren geglaubten Vergangenheit eingeholt: 1984, kurz nach Lockerung des Kriegsrechts in Polen, fliehen die Eltern mit der kleinen Schwester heimlich nach Deutschland. Der achtjährige Sohn bleibt als Pfand bei der Großmutter zurück. Eine Zeit unerhörter Freiheit und zugleich großer Panik beginnt: Er wird von der Geheimpolizei verhört, ihm droht das Waisenhaus – erst ein Jahr später bekommt er die notwendigen Ausreisepapiere. Doch auch Jahrzehnte danach sind die Wunden nicht verheilt. Kann es eine Versöhnung mit den Eltern geben?

Schwebend leicht und doch mit existenzieller Wucht erzählt Przemek Zybowski in seinem Romandebüt von Diktatur, Flucht und einem Leben zwischen den Welten. „Das pinke Hochzeitsbuch“ handelt von der Verlassenheit eines Jungen, die zugleich die Verlassenheit eines ganzen Landes ist – und von dem Versuch, die Bruchstücke der Vergangenheit zusammenzufügen. https://www.randomhouse.de/book/edition.rhd?isbn=9783641282882

"Przemek Zybowski weiß, wovon er spricht. Er hat seine eigene Geschichte literarisch verarbeitet, mal nüchtern, mal märchenhaft, auch tragisch. Er hat ein poetisches Plädoyer für das Erinnern geschrieben, eine Spurensuche, die in die Zukunft führt."
Claudia Ingenhoven / MDR Kultur
"Zybowski erzählt in ganz eigenen Bildern die Geschichte einer großen Verletzung und vom Aufwachen in einem Polen, das nicht mehr existiert."
Meike Schnitzler / Brigitte
"Immer abwechselnd erzählt Przemek Zybowski in der Ich-Form von der Gegenwart und in der dritten Person von diesem seltsamen Jahr ohne Eltern, das von einem großen Verlust, aber auch einer großen Freiheit geprägt war."
Wolfgang Popp / Ö1
"Ein starker, genauso herzzereißender wie streckenweise witziger Text. Ein Text, der alles mitbringt, was einen gelungenen Roman ausmacht, also etwas Tiefes und etwas Leichtes."
Katrin Schumacher / MDR Kultur
"Ein bemerkenswerter Roman in hochsensibler, oftmals sich ins poetisch Surreale steigernder Sprache."
Gabriele Weingartner / Die Rheinpfalz
"Przemek Zybowski betritt seine Erinnerung wie ein fremdes Land. Behutsam, fast ungläubig streift er durch die Orte seiner Kindheit und findet so die Worte für eine Geschichte, für die es eigentlich keine Worte gibt. Ein bewegendes, wichtiges, kluges Buch über Einsamkeit, Familie und die Kraft der Sprache. Wer seine Vergangenheit so erzählen kann, hat sie gemeistert."
Benedict Wells
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