Christoph Peters

Der Sandkasten

Roman

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Artikelnummer: 9783641163631
Luchterhand Literaturverlag
Erscheinungstermin: 31.08.2022
Kategorien: E-Books / Literatur & Unterhaltung / Romane & Erzählungen
Christoph Peters hat einen Roman geschrieben, wie es ihn seit Wolfgang Koeppens "Das Treibhaus" nicht gegeben hat: eine schonungslose Bestandsaufnahme der politischen Kultur eines ganzen Landes.

Siebenstädter hat schon alles gesehen. Als Moderator einer Politsendung im Radio kennt er sich aus mit den Spielregeln der Berliner Spitzenpolitik, dem Schattenreich der Hinterzimmer, mit der Gnadenlosigkeit eines Betriebs, dem es nur um Machterhalt geht. Siebenstädter ist so beliebt wie berüchtigt, einer, der an gar nichts glaubt und sich prädestiniert fühlt, die Lügen der Eliten aufzudecken. Mit der Coronakrise jedoch verändert sich das Spiel: Siebenstädter hat ebenso Zweifel an den staatlichen Maßnahmen wie Abscheu gegenüber Verschwörungsgläubigen. Unerwartet erhält er das Angebot der Liberalen, die Seiten zu wechseln, während Maria Andriessen, aufsteigender Stern der Sozialdemokratie, sich mehr für ihn zu interessieren scheint, als es bei einem verheirateten Mann angemessen wäre. Vor allem aber spürt Siebenstädter, dass seine Zeit langsam abläuft - warum also nicht alles auf eine Karte setzen? https://www.randomhouse.de/book/edition.rhd?isbn=9783641163631

"Als Leser dieses bitterbösen wie hochkomischen Buchs glaubt man manchmal geradezu in Siebenstädters Kopf zu stecken."
Christian Schröder / Der Tagesspiegel
"Christoph Peters verschränkt Siebenstädters Biografie spielerisch leicht mit Stadtsoziologie und Politsatire, montiert, blendet. Findet einen fabelhaften Ton für diese sich verrückende Welt."
Elmar Krekeler / Die Welt
"Selten war Kritik am ›politischen Berlin‹ so kurzweilig aus einer vermutlich nur halb fiktiven Binnenperspektive zu erfahren."
Stephan Hermsen / Westdeutsche Allgemeine Zeitung
"Peters' Stärke sind der ironische Zeitkommentar, die kühl vorangetriebene Eskalation, die er so gut beherrscht, dass man das Buch, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legt."
Thomas Thiel / Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Christoph Peters ist ein Schriftsteller, der immer genau weiß, was er will und darüber hinaus über die dafür notwendigen literarischen Mittel verfügt."
Christoph Schröder / Süddeutsche Zeitung
"Ein bitterböses Sittengemälde der politischen Kultur in der deutschen Hauptstadt - und ein Roman, den man mit angehaltenem Atem bis zur letzten Seite liest."
Eva-Maria Lerch / Publik-Forum
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