Michail Schischkin

Die Eroberung von Ismail

Roman

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Artikelnummer: 9783641159467
Deutsche Verlags-Anstalt
Erscheinungstermin: 15.05.2017
Kategorien: E-Books / Literatur & Unterhaltung / Romane & Erzählungen
Eines der bedeutendsten Werke der russischen Gegenwartsliteratur, vielfach ausgezeichnet

Es beginnt mit der Erschaffung der Welt – in einem Abteil der Belebeier Schmalspurbahn, tief in der russischen Provinz. Und damit, dass Alexander Wassiljewitsch, gestandener Provinzadvokat und Anwalt der Erniedrigten und Beleidigten, seinen Lebenslauf fürs Kompendium der Gerichtsrede zu schreiben hat. Daraus erwächst eine große Abrechnung, etwas wie Russlands Jüngster Tag. Im Zeugenstand die hohe Literatur: von Tolstois "Auferstehung", dem berühmtesten aller russischen Gerichtsromane, über Dostojewskis "Verbrechen und Strafe" bis hin zu Olga, Katja, Mascha, Larissa, all den tapfer beharrenden und tragisch vergehenden Frauen im Roman wie im Leben. Und immer wieder schieben sich die Erlebnisse eines jungen Mannes dazwischen, der Michail Schischkin heißt und vom chaotischen Moskau der 1990er Jahre einen langen Abschied nimmt.

Ein Roman, der sich aufschwingt durch Zeiten und Räume und die russische Geschichte von ihren wüsten Anfängen bis ins betrübliche Heute erfasst. Ein monumentales Werk von einem "mächtig ausgreifenden Erzähler und Wortgläubigen mit Klassikerpotenz, wie man ihn schon lange nicht mehr sah in der russischen Weltliteratur" (NZZ am Sonntag). https://www.randomhouse.de/book/edition.rhd?isbn=9783641159467

"Michail Schischkin ist ein Sprachvirtuose."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Ein literarisch elektrisierendes Buch. ... Schischkin beherrscht alle Register des realistischen Erzählens. ... Seine eigene innovative Leistung besteht in der kunstvollen Verschränkung unterschiedlicher Handlungsstränge und literarischer Vorbilder."
NZZ Neue Zürcher Zeitung, Ulrich M. Schmid
"Die große Gelehrsamkeit des Romans, seine formale Radikalität und die mehrere Dutzend Anmerkungen des Übersetzers erfordern einen sehr ausdauernden Leser. Wer durchhält, wird mit einer Sprachmacht belohnt, die Andreas Tretner virtuos ins Deutsche übertragen hat."
Deutschlandfunk Kultur, Olga Hochweis
"Der ausuferndste, wildeste, verstörendste, wortgewaltigste Lebenslauf aller Zeiten, ein bitterer Lebenslauf der Welt … ein umwerfender Roman."
NDR Kultur, Neue Bücher, Alexander Solloch
"Es finden sich Seiten, die hinreissend geschrieben sind, … ein sehr russisch gedachter Gang durch die Alpträume und Abgründe der Welt auf der Suche nach Licht, nach Erlösung, auch wenn es sie nicht gibt, nicht geben kann."
onlinereports.ch, Aurel Schmidt
"Ein wahres Kaleidoskop, jederzeit durch hohe Sprachkunst zusammengehalten. Besonderes Kompliment an den Übersetzer."
Hellweger Anzeiger, Ulrich Rubens-Laarmann
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