Medea
Euripides

Medea

Bibliophile Prachtausgabe - Zweisprachige Ausgabe: Griechisch-Deutsch - Mit einem Nachwort von Thea Dorn und acht Farbillustrationen von Bianca Regl

Gebundenes Buch


Artikelnummer: 9783717525592
Manesse Verlag
Erscheinungstermin: 28.09.2022
Kategorien:
Neu übersetzt: das Klassikerereignis des Jahres 2022 als bibliophile zweisprachige Prachtausgabe mit 8 Farbillustrationen

Tragische Heroine, Rächerin, Magierin und Kindsmörderin: Medea, "die der Ehr beraubte Unglücksfrau" (Euripides), lässt niemanden kalt und fasziniert seit 2500 Jahren als eine der ambivalentesten Figuren der gesamten Weltliteratur. Selten sind die unheilvollen Triebkräfte der antiken Menschen- und Götterwelt – Raub und Intrige, Verrat und Rache, Stolz und Furor, Wut und Wahn – eindrucksvoller auf die Bühne gestellt worden. In Euripides' "Medea", dieser in jeder Hinsicht gewaltigen Tragödie, gewinnt eine eigenmächtig-eigensinnige Heldin Konturen, eine Heldin, die in ihrer Not das Heft des Handels selbst in die Hand nimmt und uns als Leidende wie als Leidbringende tief berührt.

Es brauchte einen Übersetzer vom Range Kurt Steinmanns, um Euripides' "Medea" – dieses vielschichtige Psychogramm einer erbitterten Frau und Mutter – neu zum Leben zu erwecken. Ein singuläres Klassikerereignis nicht nur auf der Bühne, auch als prachtvoll inszenierte Leseausgabe bei Manesse! https://www.randomhouse.de/book/edition.rhd?isbn=9783717525592

"An ›Medea‹-Übersetzungen mangelt es nicht. Doch diese neue ist etwas Besonderes. Kurt Steinmann kommt der Vielschichtigkeit, Modernität und Radikalität des Stücks in seiner Schnörkellosen, glasklaren Übertragung so nah wie nur möglich. ... : Seine ›Medea‹ ist sinnlich, farbig und hervorragend sprechbar. Regisseure, die in den Dramentexten der Antike nicht bloss Manövriermasse sehen, müssten über diese Fassung jubeln."
NZZ am Sonntag (CH), Manfred Papst
"Bibliophiler Genuss trifft auf literarische Lust. … Sprachlich herausragend: Kurt Steinmann hat das antike Drama aus dem Altgriechischen ins Deutsche neu übersetzt. ... Diese kluge Art der Übersetzung schafft eine frappierende Nähe, denn sie hat auch in Medea selbst ihre Abbildung. Die Steinmannsche Präzision fördert zutage das Rohe, das nicht nur Gewalt meint, sondern auch das Originäre."
Die Weltwoche (CH), Sylvie-Sophie Schindler
"Prächtig illustriert. ... In seinen Übersetzungen bleibt Steinmann nah an den Originalen. ... Auch der einnehmende jambische Rhythmus ist es, der Steinmanns Texte zu literarischen Glanzstücken macht."
Frankfurter Neue Presse, dpa-Meldung, Sebastian Fischer
"Prächtig illustriert. ... Es ist ein Gewinn, dass Steinmann einen neuen, klaren Blick auf die beiden Klassiker gewährt. ... Nicht nur, aber auch dieser einnehmende Rhythmus ist es, der Steinmanns Texte zu literarischen Glanzstücken macht."
Magdeburger Volksstimme / dpa-Meldung, Sebastian Fischer
"Kurt Steinmanns Übersetzungen bewähren sich einmal mehr: Trotz seiner strengen formalen Voraussetzung, die Struktur des griechischen Originals weitgehend in der Übersetzung abzubilden, sind zwei sehr gut lesbare Texte entstanden, die sich dem heutigen Deutsch anschmiegen ohne dabei den Charakter der Bühnensprache aufzugeben. Zwei spannende Gelegenheit, sich dem antiken Theater anzunähern."
Bonaventura.blog, Marius Fränzel
"Auch in diesem Werk zeigt sich Kurt Steinmann in seinem Element als Übersetzungskünstler. Seine Gesamtleistung würde es verdienen, irgendwann wie der Stanser Peter von Matt mit dem Goethe-Preis gewürdigt zu werden."
Luzerner Zeitung, Pirmin Meier
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